Private Krankenversicherung im Vergleich - Test


Die private Krankenversicherung wir unterteilt in:

  • private Krankenvollversicherung (Absicherung der gesamten Krankheitskosten)
  • private Teilversicherung (Absicherung eines Anteils der Krankheitskosten, z.B. 50 Prozent bei Beamten)
  • Zusatzversicherung (Absicherung zusätzlicher Risiken, als Ergänzung der gesetzlichen Krankenversicherung, z.B. Krankenhaustagegeld)


Wer kann sich privat krankenversichern und worauf sollte man achten?

Anbieter von privaten Krankenversicherungen machen den Vertragsabschluss von Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, Einkommen, Beruf und zu versichernder Leistung abhängig. In der PKV (Private Krankenversicherung) können sich Personen versichern, für die keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht (Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze - rund 47.250 Euro Brutto jährlich - liegt, sowie Beamte, Selbständige und Freiberufler). Für Studenten besteht eine Versicherungspflicht in der GKV, von der man sich zu Beginn des Studiums oder bei Auslauf der kostenlosen Familienversicherung befreien lassen kann. Für Studenten bietet die Private Krankenversicherung bis zum 30. Lebensjahr (analog zur GKV) Studententarife an.

Sinnvoll ist die Private Krankenversicherung besonders für Singles und doppelverdienende Paare ohne Kinderwunsch, sowie für Beamte. Denn anders als in der GKV wird in der Privaten Krankenversicherung für jeden Versicherten separat bezahlt, also auch für Kinder oder die Mutter. Der Schritt will gut überlegt sein, denn ein Wechsel weg von der privaten Krankenversicherung hin zur GKV ist schwierig, denn Sie müssen die Bedingungen zur Aufnahme in die GKV erfüllen – ab dem 55 Lebensjahr quasi unmöglich. Allerdings bieten die Kassen s.g. Standardtarife an, welche sich preislich an denen der GKV orientieren.


Tipp: Gut beraten ist man mit Private Krankenversicherung´s Gesellschaften, die über einen langen Zeitraum in der Vergangenheit mit moderaten Preissteigerungen aufwarten konnten und bei denen der Deckungsumfang umfassend ist. Die Beiträge richten sich nach den gewünschten Leistungen (z.B. Chefarztbehandlung, Krankenhaustagegeld) und nach u.a. Alter, Geschlecht, Beruf und Gesundheitszustand. Um Geld zu sparen kann man bei den Leistungen einsparen - steht z.B. ein Krankenhaustagegeld oder ein Einzelzimmer im Kosten / Nutzen Verhältnis ? - und notfalls in den günstigen Standardtarif der privaten Krankenversicherung wechseln. Seit 2009 können Altersrücklagen der Krankenversicherung bei einem Wechsel der Krankenversicherung zum neuen Anbieter mitgenommen werden – das macht einen Versicherungswechsel der privaten Krankenversicherung ggf. auch im Alter noch interessant um Beträge zu sparen!

Grundsätzlich ist man als Privat-Versicherter heute deutlich besser gestellt, als ein Mitglied einer gesetzlichen Krankenkassen - Stichwort 'Zweiklassen-Medizin'.

 

 





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